Gymnasium CHRISTIANEUM

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Bildende Kunst - Musik - Darstellendes Spiel

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                                                                                    Foto: Quelle +Lizenz

Aus: "Wikipedia, der freien Enzyklopädie"

Bekannt ist das Christianeum für seine Schulchöre, von denen der A-Chor der 8. bis 12. Klassen, geleitet von Timo Sauerwein (bis 2008 von Dietmar Schünicke, von 2008 bis 2010 von Michael Jan Haase, Leiter der Unterstufenchöre), der größte Schülerchor Deutschlands ist. Die Brass-Band, die mit Jazz, Latin, Rock und Pop im Repertoire, ebenso wie die Chöre, international auftritt, ist das größte Jugendblasorchester Hamburgs; sie ging 1975 aus einem 1962 gegründeten Bläserorchester hervor, das vorwiegend die Werke alter Meister gespielt hatte. Die mehrtägigen Proben für die Konzerte finden in einem Landschulheim außerhalb Hamburgs statt und sind als zweimal im Jahr stattfindende Chor- und Orchesterreisen seit den 1980er Jahren zum festen Bestandteil des Schullebens geworden.

[...]

Die Bildende Kunst am Christianeum versammelt die Talente regelmäßig in Leistungskursen (seit 2009: Profilkursen) und nimmt in allen Altersstufen auch über das Schulleben hinaus an Ausstellungen verschiedener Hamburger Institutionen teil. Aufführungen des Darstellenden Spiels haben Preise gewonnen; der Schauspieler Michael Maertens und Isabella Vértes-Schütter, Leiterin des Hamburger Ernst Deutsch Theaters, waren zum Beispiel Schüler des Christianeums.

 

(abgerufen am 4. April 2012)




BILDENDE KUNST AM CHRISTIANEUM

Profil

Fachvertretung: Inga Beyer

Typisch für die Bildende Kunst am Christianeum sind die Beliebtheit des Faches bei allen Alterstufen, die Profilkurse in der Oberstufe und die Anerkennung der Wichtigkeit des Faches bei den Eltern. Die Kunst am Christianeum hat im Fachunterricht, im Schulleben und auch in der Öffentlichkeit ein eigenes Profil ausgebildet:

 

Die Kunst im Unterricht allgemein

Die künstlerische Gestaltung als geformter individueller Ausdruck wurde und wird bis auf den heutigen Tag in der europäischen Erziehungsgeschichte (und seit mehr als 250 Jahren auch am Christianeum) als unverzichtbar angesehen für die Persönlichkeitsbildung Heranwachsender. Diese werden heute im Unterricht am Christianeum mit den vielfältigen Aspekte des Gestaltens vertraut gemacht: der Freien Kunst mit ihren klassischen Bereichen der Malerei, der Grafik und der Bildhauerei, sowie des Design und der Architektur; hinzugekommen sind in Praxis und Theorie die Bereiche der Alltagskultur und der neuen Medien. Das Gestalterische und Künstlerische spricht elementar die Sinne an und die Phantasie; es wird deshalb von den Schülern stets als Ausgleich ihrer anderen kognitiv ausgerichteten Fächer empfunden und wahrgenommen.

Die Kunst im Unterricht der Oberstufe

Die Arbeit in der Oberstufe bedeutet, die praktische Arbeit ergänzend, eine stärkere Hinführung zu Kunstgeschichte, Kunsttheorie und Ästhetik. Die Themen werden theoretisch wie praktisch erforscht; sie orientieren sich an den o.g. Bereichen. Ein zusammenhängender kunstgeschichtlicher Überblick in Epochen und das Wissen über moderne und zeitgenössische Kunst werden ebenso vermittelt wie die Theorien der Visuellen Kommunikation und der Medien. Die individuelle Beratung des Schülers bei der Gestaltung seines künstlerischen Werks ist von besonderer Bedeutung.

In unregelmäßigen Abständen findet ein Halbjahreskurs zur Kunstgeschichte in der Kunsthalle statt. Es werden Studienreisen und Ausstellungsbesuche (auch außerhalb Hamburgs) angeboten. Der Documenta - Besuch erfolgt traditionell.

Der Profilkurs hat das Ziel, auf die Anforderungen der Abitur-Klausur vorzubereiten. Darüber hinaus sollen die Schüler für das Studium an Kunsthochschulen und vergleichbaren Institutionen qualifiziert werden. Der Schwerpunkt liegt deshalb auf der eigenen künstlerischen Produktion der Schüler. Ihre Arbeiten werden öffentlich präsentiert - im Rahmen einer eigenen Ausstellung oder in anderer Form. Das angestrebte Niveau ist sowohl in der praktischen wie auch in der theoretischen Arbeit besonders hoch. Kunstgeschichtliches, kunsttheoretisches und ästhetisches Wissen soll umfangreich und tiefgreifend erworben werden. Dabei wird ein besonderes Engagement der Schüler voraus gesetzt. Sie müssen sich über die Unterrichtszeit hinaus in hohem Maße vorbereiten und an künstlerischen Projekten auch außerhalb der Schule weiterarbeiten. Sie sollen die Fähigkeit zu umfangreichem, eigenständigem künstlerischen Arbeiten entwickeln und zunehmend demonstrieren.

Die Kunst im Schulleben des Christianeums

Das Fach Kunst beteiligt sich über das Unterrichtsgeschehen hinaus vielfältig am allgemeinen Schulleben. Hierfür einige Beispiele:

  • Illustrationen im Christianeumsheft

  • Beteiligung und Organisation von Ausstellungen innerhalb und außerhalb der Schule

  • Beteiligung an Wettbewerben

  • künstlerische Gestaltung bei Veranstaltungen und Festen

  • graphische Gestaltung von Veröffentlichungen (z.B. Plakate, Einladungen, Urkunden, Logos)

  • Dekoration der Schule (traditionell z. B. die Halle zur Abiturentlassungsfeier durch den LK Ku I)

  • Theaterinszenierung, Bühnenbild, Gestaltung für das Literarische Café

  • Mitarbeit bei Projekten einzelner Klassen und Kurse

 

Die Kunst am Christianeum in der Öffentlichkeit

Die Arbeit in der Bildenden Kunst am Christianeum präsentiert sich traditionell in Ausstellungen im eigenen Haus, die stets ein über die Schulöffentlichkeit hinaus gehendes Publikum finden, so z. B. „Architektur und Design. Arne Jacobsen und das Christianeum“ (1999) oder „H. C. Andersen, Literatur und Kunst“ (2000). Einzelne Klassen nehmen immer wieder an Wettbewerben teil - so gewannen z.B. Arne Holtz (Kl.9, 2002)) im Rahmen eines Druckgrafik-Wettbewerbs des Barlachhauses und Theresa Martens (LK I, 2003) im Bereich „Visuelle Kommunikation“ im Wettbewerb des Hamburger Schulmuseums jeweils 1. Preise.

Die Zusammenarbeit der Bildenden Kunst am Christianeum mit Kulturinstitutionen der Stadt Hamburg und darüber hinaus wird seit Jahren gepflegt und ist längst gefestigt (z.B. durch Grundkurse der Sekundarstufe II nicht in der Schule, sondern ausschließlich in der Hamburger Kunsthalle oder die regelmäßige Teilnahme an Ausstellungen u.a. im „Schulmuseum“ und in der Hauptkirche St. Katharinen). 2002 fanden die Aufführungen der Kinderoper „Brundibár“ in der Universität Hamburg, im Ernst-Deutsch-Theater und im Jüdischen Museum in Berlin ein internationales Presse-Echo.

Siehe auch: Kunst