Gymnasium CHRISTIANEUM

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Geschichte - Geschichte in der Sek.II

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Das Fach Geschichte in der Oberstufe

Das Fach Geschichte wird in der Oberstufe des Christianeums in unterschiedlichen Kombinationen und Zuordnungen der Fächer und in unterschiedlichem zeitlichen Umfang unterrichtet:

  • als Profilfach in Kombination mit PGW (jeweils vierstündig) 
  • als Beifach in anderen Profilen – dem der klassischen Sprachen  und dem musischen Profil, 
    worin sich das Selbstverständnis des humanistischen  Anspruches unserer Schule ausdrückt,
  • als Fach im Wahlbereich neben Geographie und PGW in Form eines Zuwahlkurses (zweistündig), mit dem Belegauflagen in der Oberstufe hinsichtlich der drei Auflagenfelder abgegolten werden können.

So unterschiedlich die Einbindung des Faches Geschichte  – wie oben skizziert – auch sein mag, ein thematischer Rahmen ist für das Fach Geschichte in allen Semestern verbindlich vorgegeben:

      -     1. Semester:   Macht und Herrschaft

      -     2. Semester:   Modernisierung in Wirtschaft und Gesellschaft

      -     3. Semester:   Staat und Nation in der deutschen Geschichte des 19. Und 20. Jhd.                                                 

      -     4. Semester:   Konfrontation und Begegnung zwischen europäischen und

                                   außereuropäischen Kulturen.

In diesen Themenrahmen müssen Schwerpunkte gesetzt werden, die als Abiturthemen von der Schulbehörde vorgegeben werden. Nach dem ‚Rahmenplan Geschichte’ als Bildungsplan der gymnasialen Oberstufe können aber weitere Schwerpunkte gesetzt werden, die in Absprache mit den Schülerinnen und Schülern der Kurse festgelegt werden.

Zur Erklärung der Stellung des Faches Geschichte in den verschiedenen Profilen soll an dieser Stelle auf einige grundsätzliche Überlegungen eingegangen werden:

Es geht darum, die an einem Profil beteiligten Fächer inhaltlich so zusammenzuführen und zu verzahnen, dass Synergieeffekte entstehen. Der leitende Gedanke bei dieser Zusammenführung der Fächer ist der, dass Gemeinsamkeiten, Berührungspunkte und Parallelen in thematischer Hinsicht herausgearbeitet werden, sodass die Fächer voneinander profitieren können, indem sie ihren jeweiligen Zugang zur Problemstellung eröffnen, gemeinsame thematische Schwerpunktsetzungen, aber auch unterschiedliche Sichtweisen ermöglichen.

Dabei sollte die Eigentümlichkeit der Fächer – auch hinsichtlich der Anforderungsbereiche und curricularen Ziele mit Blick auf die zu erbringenden Leistungen in der Oberstufe und im Abitur – berücksichtigt und Überschneidungen hinsichtlich einer thematischen Wiederholung auf ein angemessenes Maß beschränkt werden.

Zu Beginn des ersten Semesters stehen zunächst einige grundsätzliche formale und  methodische  Aspekte der Arbeit in der Oberstufe im Vordergrund wie:

- Kennenlernen und Arbeiten mit den Operatoren

- Leistungsbewertung im mündlichen Bereich (60% im vierstündigen Kurs, 70% im zweistündigen)

- Leistungsanforderungen hinsichtlich der Klausuren (40% im vierstd. Kurs, 30% im zweistündigen)